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Mittwoch, 19. Mai 2010

Billig Urlaub machen

Der Euro verliert immer mehr an Kaufkraft. In welchem Urlaubsland erhält man noch mehr für sein Geld, als in Deutschland? Laut einer Untersuchung des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) bekommt man vor allem in den mittel- und osteuropäischen Ländern besonders viel für sein Geld. Besonders in Polen ist die Kaufkraft des Euro hoch. Reisende erhalten demnach für einen Euro Waren und Dienstleistungen. In Deutschland müsste man dafür bereits 1,21 Euor zahlen. Ähnlich günstig gilt auch die Kaufkraft in Ungarn. Ein Euro aus deutscher Sicht ist dort 1,16 Euro Wert und in Kroatien 1,09 Euro.

In Skandinavien, in der Schweiz und in Frankreich bekommen deutsche Urlauber am Wenigsten für ihr Geld. Für einen Euro bekäme man in Dänemark für Ware und Dienstleistung nur einen umgerechneten Gegenwert von 79 Cent, in Schweden nur 87 Cent und in der Schweiz nur 80 Cent.

In Griechenland und Spanien ist das Kaufkrafts-Niveau gleich hoch und liegt aus deutscher Sicht bei 96 Cent.

Dienstag, 20. April 2010

Sperrung deutscher Luftraum bis Dienstag 20 Uhr

Die Sperrung des deutschen Luftraumes wurde verlängert. Airlines setzen auf Sonderregelungen und dem umstrittenen Sichtflug. Grund seien die Wetterprognosen, so die Pressesprecherin Kristina Kelek.

Optimistisch bisher zeigten sich die deutschen großen Airlines wie Lufthansa und Air Berlin, dass sie im Laufe des Tages wieder zum Normalbetrieb zurückkehren könnten. Denn die Sperrung sollte nur bis 14.00h andauern.

Flüge nach Sicht sind von dem Verbot ausgenommen. So starteten und landeten am späten Montagabend und am Dienstag viele Flugzeuge auf deutschen Flughäfen.

Für den europäischen Luftraum wurden am Montag zum Teil die Beschränkungen aufgehoben. Sondergenehmigungen erhielten Lufthansa, Condor und auch Air Berlin in Deutschland vom Luftfahrtbundesamt für kontrollierte Sichtflüge. Für Dienstag wurden etwa 700 bis 800 Sichtflüge angemeldet, wie Klaus Raab, Sprecher der Flugsicherung dem Fernsehsender N24 mitteilte. Dies entspricht 7 % des normalen Verkehrsaufkommens.

Das Risiko und die Verantwortung für Sichtflüge wurde auf die Piloten abgewälzt. Das sieht auch so die Gewerkschaft Cockpit.

Wegen der Aschewolke wurde am Hamburger Flughafen das Nachtflugverbot befristet aufgehoben. Bisher besteht ein Nachtflugverbot von 23 Uhr bis 6 Uhr. Einzelne Ausnahmen gab es bereits in der Nacht auf Dienstag.

Auch in anderen europäischen Ländern wurde das Flugverbot gelockert. Der Luftraum wurde zu über 75 % des europäischen Festlandes wieder geöffnet, so die Angaben der Flugsicherheitsagentur Eurocontrol.