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Montag, 16. August 2010

Flugbegleiter müssen Abnehmen

Bei Turkish Airlines müssen 13 Flugbegleiterinnen und 15 Flugbegleiter abnehmen, da sie zu viel wiegen. In den Anforderungen des Vertrages steht das die Flugbegleiter rank und schlank sein müssen.
Sie haben jetzt 6 Monate Zeit abzunehmen und wenn sie dies nicht schaffen, dann werden sie nicht mehr in der Luft arbeiten sondern nur noch als Bodenpersonal eingestellt.

Es wurden bei der Air India auch schon Flugbegleitern gekündigt, weil sie die geringen Mindestanforderungen an Sport nicht machen wollten.

Die Flugbegleiter sind für die Airlines die Werbung, sie vertreten das Unternehmen nach außenhin uns müssen dann auch dementsprechend aussehen.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Lufthansa´s neuer Supervogel fliegt

Die Lufthansa musste 8 Jahre, 5 Monate und 13 Tage warten. Doch jetzt ist er endlich da. Der Airbus A380. Der erste von den 15 Großraumjets wird in Finkenwerder bei Hamburg ausgeliefert, dann an den Flughafen Frankfurt überführt.

Den Jungfernflug wird es mit dem neuen Airbus am 6. Juni geben, wenn der Chefpilot Jürgen Raps die deutsche Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft nach Johannesburg fliegt. Ab Mitte Mai sollen vier A380 im monatlichen Rhythmus in Hamburg-Finkenwerder an die Airline Lufthansa ausgeliefert werden. Den zweiten Airbus mit dem Kennzeichen D-AIMB wird an München übergeben. Sie wird mit dem olympischen Logo für die Winterspiele 2018 werben. Im Jahr 2011 werden vier A380 und 2012 und 2013 noch je eine A380 an die Lufthansa übergeben. Weitere Auslieferungen sind noch nicht festgelegt worden.

Alle A380 werden eine drei-Klassen-Bestuhlung mit 526 Sitzplätzen haben. Außerdem nur acht First-Class-Sitzplätze und 98 Business-Class-Sitze im Oberdeck und 420 Economy-Class-Sitze im Hauptdeck. Die A380 übertreffen demnach die maximal mögliche und zulässige Kapazität von 853 Passagierplätzen.

Für 420 Fluggäste in der Economy Class gibt es mehr Raum und Platz. Senkrechte Wände und ebene Decke, mehr Beinfreiheit und ergonomisch besserer Sitzkomfort, ein Bildschirm an jedem Platz.

Auf den 98 Plätzen in der Business Class im Obergeschoss geht es gehobener vor. Und die acht Passagiere in der First-Class haben sogar etwas Privatsphäre. Der Sessel kann ganz leicht in ein bequemes Bett (mehr als 2 Meter lang und 80 Zentimer breit) umgewandelt werden. Die Schlafplätze können durch ausfahrbare Wände individuell getrennt werden. Zudem gibt es entsprechendes Bettzeug und einen Lufthansa-Pyjama. Die First-Class-Gäste haben einen abschließbaren Schrank und für die acht Gäste gibt es zwei Badezimmer, getrennt von den normalen Fluggast-Toiletten. Diesen Luxus kann man sich ab 10.000 Euro aufwärts gönnen.

Dienstag, 20. April 2010

Sperrung deutscher Luftraum bis Dienstag 20 Uhr

Die Sperrung des deutschen Luftraumes wurde verlängert. Airlines setzen auf Sonderregelungen und dem umstrittenen Sichtflug. Grund seien die Wetterprognosen, so die Pressesprecherin Kristina Kelek.

Optimistisch bisher zeigten sich die deutschen großen Airlines wie Lufthansa und Air Berlin, dass sie im Laufe des Tages wieder zum Normalbetrieb zurückkehren könnten. Denn die Sperrung sollte nur bis 14.00h andauern.

Flüge nach Sicht sind von dem Verbot ausgenommen. So starteten und landeten am späten Montagabend und am Dienstag viele Flugzeuge auf deutschen Flughäfen.

Für den europäischen Luftraum wurden am Montag zum Teil die Beschränkungen aufgehoben. Sondergenehmigungen erhielten Lufthansa, Condor und auch Air Berlin in Deutschland vom Luftfahrtbundesamt für kontrollierte Sichtflüge. Für Dienstag wurden etwa 700 bis 800 Sichtflüge angemeldet, wie Klaus Raab, Sprecher der Flugsicherung dem Fernsehsender N24 mitteilte. Dies entspricht 7 % des normalen Verkehrsaufkommens.

Das Risiko und die Verantwortung für Sichtflüge wurde auf die Piloten abgewälzt. Das sieht auch so die Gewerkschaft Cockpit.

Wegen der Aschewolke wurde am Hamburger Flughafen das Nachtflugverbot befristet aufgehoben. Bisher besteht ein Nachtflugverbot von 23 Uhr bis 6 Uhr. Einzelne Ausnahmen gab es bereits in der Nacht auf Dienstag.

Auch in anderen europäischen Ländern wurde das Flugverbot gelockert. Der Luftraum wurde zu über 75 % des europäischen Festlandes wieder geöffnet, so die Angaben der Flugsicherheitsagentur Eurocontrol.

Donnerstag, 25. März 2010

Flugzeugkontrollen stellen weitere Mängel fest

133 Mängel an Jets von ausländischen Airlines stellte das Luftfahrtbundesamt (LBA) auf deutschen Flughäfen fest. Die Sicherheitschecks wurden vorher nicht angemeldet. Immer wieder werden vom Luftfahrtbundesamt schwere Sicherheitsmängel bei Airlines festgestellt. Am häufigsten wurden mangelnde Flugvorbereitung sowie fehlende Dokumente, wie Wetterinformation, beanstandet, so ein Sprecher der Behörde.

Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamtes haben bei ihren 1469 Ramp-Checks in 26 Fällen auch gravierende Fehler an Reifen oder Bremsen bemängelt. Mängel am Triebwerk wurde bei zwei Jets festgestellt. Und sogar in einem Fall wurde der Start verboten, weil das Flugpersonal nicht die vorgeschriebene Flugdienst- und Ruhezeiten eingehalten hatten. Im Vergleich zum Ende der 90iger werden die Startverbote jedoch weniger, erklärte so die LBA-Sprecherin. Dies wird durch ständige flächendeckende Vorfeldkontrollen der nationalen Luftfahrtbehörden in ganz Europa verringert.

Fünf Fluggesellschaften stehen nach Angaben der Europäischen Kommission auf der schwarzen Liste. Ein vollständiges Flugverbot liegt vor für Air Koryo aus der Demokratischen Volksrepublik Korea, Air West aus dem Sudan, Ariana Afghan Airlines aus Afghanistan, Siem Reap Airways International aus Kambodscha und Silverback Cargo Freighters aus Ruanda.

Freitag, 29. Januar 2010

Storno bei Ryanair - kein Geld zurück

Wer einen Flug storniert, hat wenigstens einen Anspruch auf die Rückzahlung der Nebenkosten. Die Fluglinie Ryanair hat sich im die Rückzahlung ganz erspart.
Storniert man einen Flug bei Ryaniar, so bekommt man gar nichts mehr zurück.

Es wurden 15 Billiganbieter untersucht. Fluggesellschaften erstatteten nur 56 % der Nebenkosten. Laut ADAC haben die skandinavische SAS und Spanair abgeschnitten. Beide erstatteten jeweils 89 % der 91 und 89 Euro Nebenkosten. Die Rückzahlungen bei Turkish Airlines, TUIfly und Condor beliefen sich bei mehr als 80 %.

Der irische Mitbewerber Ryanair rückte dagegen für den nicht angetretenen Flug nichts heraus. Die Gesellschaft verdient mit einem Kunden Geld, der die Reise nicht antritt, deutlich mehr, als bei einem Kunden, der fliegt. Der eigentliche Flug schlägt mit drei Euro zu Buche und die Nebenkosten belaufen sich auf 76 Euro. So ergibt sich dann ein satter Gewinn. Zudem kann der Flug erneuet verkauft werden.

Airlines seien eigentlich rechtlich verpflichtet, die Nebenkosten vollständig zu erstatten, so ein ADAC-Sprecher. Lediglich eine sog. Bearbeitungsgebühr würde ihnen zustehen. Jedoch gibt es hierfür noch keine Gerichtsurteile. Bislang haben noch keine Verbraucher geklagt.

Der Automobilclub kritisierte nicht nur die Höhe der Erstattungen, sondern auch das Erstattungsverfahren. Es sei zu teuer und auch zu schwierig, trotz der einfachen Buchung über das Internet. ADAC-Mitarbeiter mussten z. B. auf der Website von Easyjet sehr lange nach dem Hinweis auf eine 0900 Nummer suchen. Und in der Warteschlange empfahl man ihm dann zu einer Mail. .